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WS LANDCAD 3Drain

"Wasserdichte" Planung mit WS LANDCAD 3Drain
Regenwasser muss von befestigten Flächen schnell genug abfließen können, da sonst Pfützen, Glatteis und Schäden am Unterbau entstehen können. Dazu muss die Platz- oder Verkehrsfläche aus gestalterischen und sicherheitstechnischen Gründen einerseits genügend, andererseits nicht zuviel Gefälle aufweisen. Aber bis das Entwässerungskonzept zu den Anschlusshöhen passt, vergeht häufig viel Zeit mit mühsamem Herantasten an das richtige Ergebnis.

3Drain beschleunigt das mühsame Herantasten an die richtigen Höhen und macht Ihre Planung im umgekehrten Sinne des Wortes „wasserdicht“. Direkt im Lageplan wird dreidimensional mit assoziativen Objekten gearbeitet, die nach Änderungen automatisch nachgeführt werden. Minimal- und Maximalgefälle werden vom Anwender eingegeben und vom Programm ausgeleuchtet, sobald sie nicht eingehalten werden.
Wie funktioniert das in der Praxis?

Zunächst wird ein grobes Entwässerungslayout angefertigt. Als erstes werden daher die Festpunkte aus dem Bestand der Hochbauplanung oder der eigenen Planung übernommen. Danach werden die Tiefpunkte für die Entwässerung und die Hochpunkte als Scheitelpunkte gesetzt. Mittels einer Schnellkontrolle werden von Punkt zu Punkt die jeweiligen Gefälle beschriftet. Nicht eingehaltene Minimal- und Maximalwerte, die für jedes Projekt, für Längs- und Quergefälle oder – bei unterschiedlichen Anforderungen durch den Belag – für Abschnitte flexibel vorgegeben werden können, werden direkt ausgeleuchtet.
Hier kann jetzt entweder durch Hinzufügen oder durch horizontales oder vertikales Verschieben von Tief- und Hochpunkten das gewünschte Gefälle erreicht werden. Durch den festen Bezug zwischen den Punkten erfolgt auf Knopfdruck die neuerliche Beschriftung.
Die Herangehensweise über die Vorgaben von Gefällen ist ebenfalls möglich: So kann beispielsweise von einer Festhöhe ausgehend ein Entwässerungspunkt über Gefälle und Strecke errechnet und gesetzt werden, von dort aus der nächste Scheitelpunkt usw.
Die Benutzerführung ist dabei denkbar einfach: Über klar lesbare Icons werden die jeweiligen Funktionen aktiviert.
Vollständige Kontrolle über den Wasserfluß erlangt man optional über ein Digitales Geländemodell. Werden hier die Entwässerungspunkte von 3Drain sowie Hochpunkte und Bruchkanten (z. B. Bordsteine) eingelesen, können alle Fließrichtungen im „Fallenden Tropfen Plan“ analysiert werden. Dadurch fällt jede nicht oder fehlerhaft bearbeitete Fläche zuverlässig auf. Korrekturen werden durch die objektorientierte Arbeitsweise von AutoCAD® Civil 3D® DGM direkt aktualisiert.
Die Benutzerführung ist über klar lesbare Icons denkbar einfach.
